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Fortschritt | Namibia, Pappkarton-Auto, Ondangwa

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Teaserbild: Foto von Joseph Madisia, Windhoek, Namibia: "Gegen 18 Uhr wurde ein Sportwagen in der Hauptstraße von Ondangwa geparkt. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein richtiges Auto, aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass dieses Auto aus Pappe gemacht wurde."
Teaserbild: Foto von Joseph Madisia, Windhoek, Namibia: 'Gegen 18 Uhr wurde ein Sportwagen in der Hauptstraße von Ondangwa geparkt. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein richtiges Auto, aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass dieses Auto aus Pappe gemacht wurde.'
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Der junge Hersteller eines Pappkarton-Autos

Gegen 18 Uhr wurde ein Sportwagen in der Hauptstraße von Ondangwa geparkt. Auf den ersten Blick sieht er aus wie ein richtiges Auto, aber wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass dieses Auto aus Pappe gemacht wurde. Es hat echte Räder, ein Lenkrad und eine 12-V-Batterie, um die Scheinwerfer anzumachen und Kassetten abzuspielen, aber es hat keinen Motor. Der Erbauer hat es von seinem Haus zur Straße geschoben, um potenzielle Investoren und Touristen darauf aufmerksam zu machen. Der junge Oshiwambo, ein 16-jähriger namibischer Junge (stolz steht er links im Bild), besitzt ein immenses Potenzial als zukünftiger Auto-Designer. Er hat seine Mütze für Spenden auf die Kühlerhaube gelegt, die es ihm ermöglichen sollen, seine Kreation zur Ongwediva Handelsmesse zu bringen, wo er sie ausstellen möchte. Gedanken, die einem dabei durch den Kopf gehen sind, dass Namibia kein Autohersteller-Land ist, und man fragt sich, wie wohl solch ein junger Mensch in Zukunft zum Fortschritt seines Landes beitragen kann, wenn es in Namibia keine Möglichkeit gibt, Autos zu entwerfen und zu fertigen.

Joseph Madisia
Windhoek, Namibia

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